SPD-Kreistagsfraktion blockierte Austritt aus dem RVR mit ihrer „Ein-Drittel-Minderheit plus 3 Stimmen“ im Kreistag Wesel. Diese Blockadepolitik der SPD kann den Kreis Wesel und seine Bürger noch viel Geld kosten.
Kritisiert die SPD-Kreistagsfraktion wegen ihres Abstimmungsverhaltens bei der RVR-Debatte heftig: der Hünxer CDU-Gemeindeverbandsvorsitzende Wilhelm WindszusMit der SPD-Kreistagsfraktion hat lediglich eine „Ein-Drittel-Minderheit plus 3 Stimmen“ im Kreistag für den weiteren Verbleib des Kreises Wesel im Regionalverband Ruhr (RVR) gestimmt. Aber diese Minderheit konnte aufgrund der Rechtslage den Willen der großen Kreistagsmehrheit blockieren, aus dem RVR auszutreten. Dieses Verhalten der SPD-Kreistagsfraktion mit ihrem SPD-Landrat ist angesichts des vorliegenden Zahlenmaterials und der drohenden Pleite der RVR-Tochter AGR absolut unverantwortlich, so der Vorsitzende des CDU-Gemeindeverbandes Hünxe, Wilhelm Windszus. Diese Entscheidung der sozialdemokratischen Kreistagsminderheit kann die Bürger im Kreis Wesel noch viel zusätzliches Geld kosten, übt der Hünxer CDU-Vorsitzende heftige Kritik an der Kreis-SPD und am SPD-Landrat Dr. Ansgar Müller.
Der Landrat und die Kreis-SPD haben mit ihrem Abstimmungsverhalten die Interessen des Kreises Wesel und seiner Bürger mit Füßen getreten, statt gemeinsam in der RVR-Diskussion sich mit den anderen Fraktionen sachlich und ergebnisoffen auszutauschen und einen gemeinsamen Nenner zu finden. Die CDU-Kreistagsfraktion unter Führung ihres hervorragenden Fraktionsvorsitzenden Dr. Hans-Georg Schmitz hat alles getan, um die zukünftigen Ausgaben des Kreises Wesel gegenüber dem RVR zu reduzieren. Die von den Sozialdemokraten mit ihrer politischen Betonkopfhaltung vorgebrachten Argumente, mit einem Austritt aus dem RVR würden die Pendlerströme ins Ruhrgebiet und umgekehrt versiegen und die bislang aktiven Beziehungen mit dem Ruhrgebiet würden gekappt, waren und sind natürlich vollkommener Unsinn, so der Hünxer CDU-Gemeindeverbandsvorsitzende Wilhelm Windszus.