CDU-Gemeindeverband Hünxe

Hünxer Christdemokraten lehnen Eisenbahntrasse entlang der A 3 ab

Befürworter einer Neubaustrecke entlang der Bundesautobahn A 3 sind realitätsfern

Gutachten von Experten aus den Jahren 1999/2000 spricht sich für Erweiterungsbauten und Lärmschutzmaßnahmen an der bestehenden Eisenbahntrasse aus.

Wehrt sich vehement gegen den Neubau der Betuwe-Linie entlang der A 3: CDU-Gemeindeverbandsvorsitzender Wilhelm WindszusWehrt sich vehement gegen den Neubau der Betuwe-Linie entlang der A 3: CDU-Gemeindeverbandsvorsitzender Wilhelm Windszus

Die neuerdings wieder von einzelnen Gruppierungen aufgestellte Forderung, entlang der Bundesautobahn A 3 eine neue Eisenbahntrasse zwischen Emmerich und Oberhausen zu errichten, lehnen die Hünxer Christdemokraten nach wie vor entschieden ab. Dies betont der Vorsitzende des CDU-Gemeindeverbandes Hünxe, Wilhelm Windszus. Bereits in den 90er Jahren hatten sich die Hünxer Christdemokraten vehement in die Diskussionen eingeschaltet und ihre ablehnende Haltung gegenüber einer Eisenbahnneubaustrecke entlang der A 3 deutlich gemacht.

 

Diejenigen, die jetzt plötzlich wieder den Neubau dieser Eisenbahntrasse entlang der A 3 fordern, bezeichnet der Vorsitzende des CDU-Gemeindeverbandes Hünxe als vollkommen realitätsfern angesichts eines 1999/2000 erstellten Gutachtens, welches den Neubau einer Trasse entlang der A 3 ablehnt und statt dessen Erweiterungs- und Lärmschutzmaßnahmen entlang der bestehenden Strecke vorsieht.


Der Hünxer CDU-Gemeindeverbandsvorsitzende begründet seine ablehnende Haltung gegenüber einer Eisenbahntrasse entlang der A 3 wie folgt: Dies würde zu Belastungen der Hünxer Bürger in einem Ausmaß führen, welche diese mit Sicherheit nicht so einfach hinnehmen würden. Der Wert der Gemeinde Hünxe als Naherholungsgemeinde würde unverhältnismäßig ruiniert werden. Die Existenz von Betrieben, die vom Naherholungstourismus in unserer Gemeinde leben, wäre gefährdet. Der komplette Neubau einer Eisenbahntrasse entlang der A 3 führte zu einem absoluten finanziellen Fiasko. Nur beim Ausbau der bestehenden Strecke ist überdies die Deutsche Bahn verpflichtet, Lärmschutzmaßnahmen dort durchzuführen.