Kernaussagen der CDU Hünxe zu ihren politischen Zielen
Die CDU Hünxe fordert:
- auch zukünftig eine Grundschulversorgung in allen 3 Hauptortsteilen.
- Weiterentwicklung der Ganztagsbetreuung.
- Vernetzung und Bekanntgabe der Ausbildungsplatzangebote.
- Unterstützung der entsprechenden Ausbildungsplatzbörsen, z.B. durch Hinweise auf der Homepage der Gemeinde Hünxe.
Die Anregung der Gemeindeverwaltung, im Rahmen des Projektes Ruhr 2010 hochkarätige Kulturveranstaltungen in die Gemeinde zu holen und dass Schloss Gartrop zu einem Ort für diese Veranstaltungen auszubauen, wird unterstützt.
- Die Kinder sind unsere Zukunft!
- Kommune muss die Voraussetzungen schaffen, dass ein Nebeneinander von Familie und Beruf möglich wird.
- Dazu gehört der Ausbau der Kinderbetreuung bis in die späten Nachmittagstunden, denn die meisten Betriebe schließen ihre Pforten nicht um 13:00 Uhr!
- Die Gemeinde sollte mithelfen, dass die zahlreichen Leerstände von Immobilien in Hünxe zielgerechter vermarktet werden, z.B. an junge Familien. Hier kann sich ein aussichtsreicher Käufermarkt entwickeln. Die Gemeinde könnte das ganze durch eine Rubrik auf ihrer Homepage unterstützen
Wirtschaftsförderung und Unternehmensansiedlungen sind Chefsache. Hier hat der Bürgermeister in der Vergangenheit einiges bewegen können (LGI-Ansiedlung usw). Gleichwohl muss die Gemeinde Hünxe soll vor Ort die Vorgaben des RAL-Gütesiegels „Mittelstandsfreundliche Kommune“ umsetzen. Dazu gehören eine zeitnahe Beantwortung von Investorennachfragen und rasche Genehmigungen. Hierzu ist die Einrichtung einer entsprechenden Stabsstelle im Rathaus unter Leitung des Bürgermeisters erforderlich.
Neue Gewerbeflächen sind auszuweisen, damit neue Unternehmen gewonnen werden können und bestehende nicht abwandern.
In den Aufsichtsgremien der Sparkasse muss die Gemeinde ihren Einfluss geltend machen, um weiterhin eine ausreichende Kapitalversorgung des Mittelstandes zu gewährleisten.
Bei öffentlichen Ausschreibungen müssen im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten die Voraussetzungen dafür geschaffen werden, dass die Aufträge von lokalen und regionalen Firmen ausgeführt werden können, damit Wertschöpfung und Arbeitsplätze hier erhalten und ggf. neue geschaffen werden.
Die Hauptortskerne dürfen nicht veröden. Dazu muss das Einzelhandelskonzept umgesetzt und die Wohnbebauung im Zentrum forciert werden.
Besonders die vielen älteren Mitbürger würden von dieser Entwicklung profitieren. Da, wo noch nicht geschehen, müssen in den Ortskernen Barrieren abgebaut werden. Ausreichend Sitzgelegenheiten müssen zur Verfügung gestellt und gepflegt werden.
Einkaufen in Hünxe muss wieder attraktiver werden, damit unsere hohe Kaufkraft nicht in andere Orte abwandert. Nur so können unsere Geschäfte auch überleben.
Der Ausbau zur Naherholungsgemeinde muss weiter vorangetrieben werden, da dies zusätzliches Geld in die Gemeinde bringt und die Ortskernentwicklung fördert.
- Hünxe ist an die nationalen und internationalen Verkehrswege hervorragend angebunden. Diese Situation wird sich hinsichtlich der Anbindung an die A 57 durch die Eröffnung der neuen Rheinbrücke noch weiter verbessern.
- Die Verlegung der Betuwelinie entlang der A3 lehnen wir entschieden ab.
- Die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer muss bei der Planung im Vordergrund stehen. Kreuzungen müssen entschärft und die Sicht an Einmündungen durch Anbringen von Spiegeln und regelmäßiges Zurückschneiden des Grüns verbessert werden.
- Der zur Zeit real existierende ÖPNV hat sich für Hünxe nur für den Schülertransport bewährt. Ansonsten fahren große meist leere Busse von Ort zu Ort. Hier muss deutlich nachgebessert werden, um nicht weiterhin ein bürgerfernes teures Angebot weiter zu subventionieren. Möglich wären z.B. kleinere Busse in höherer Frequenz und zu günstigeren Zeiten, z.B. nach Kinoschluss.
Hier besteht ein wichtiger Bereich der Freizeitgestaltung und der
Prävention, welcher in unserer Gemeinde einen hohen Stellenwert genießt. Dies soll auch so bleiben. Allerdings wurden die meisten unserer Anlagen in den 70er Jahren errichtet mit dem Knowhow und den Bedürfnissen der damaligen Zeit. Seitdem hat sich vieles geändert, nicht nur die Bevölkerung sondern auch die sportlichen Bedürfnisse. Statt einer allzu kostenträchtigen Renovierung aller Anlagen unterstützt die CDU Bestrebungen, dass die einzelnen Vereine Schwerpunkte bilden und ihre Anlagen entsprechend weiterentwickeln. Dazu muss der Gemeindesportbund revitalisiert werden, damit entsprechende Abstimmungen in gemeinsamer Runde getroffen werden können.
Für das Hallenbad muss gemeinsam mit den Schwimmfreunden ein Zukunftskonzept erarbeitet werden. Bei den Überlegungen und Planungen zur Renovierung ist der Vorstand mit seinem Wissen einzubeziehen. Allen Beteiligten muss klar sein, dass unsere Gemeinde nicht unendlich hohe Renovierungskosten stemmen kann.