Vor zwei Wochen erhielt der Hünxer CDU-Gemeindeverbandsvorsitzende Wilhelm Windszus ein gemeinsames Schreiben von 2 Bürgerinnen aus dem Stenderhof und dem Oprielshof. Angefügt war eine Unterschriftenliste von Bürgerinnen und Bürgern, die das Begehren der beiden Bürgerinnen unterstützen. In dem Schreiben wird angeregt, den inzwischen stark verdreckten Sand in der Anlage auszutauschen, die gesamte Anlage auf ihre Sicherheit zu überprüfen und eine doppelte Schaukel für Kinder einzurichten. Jetzt hat Wilhelm Windszus den beiden Bürgerinnen in einem Schreiben geantwortet. Klicken Sie auf "weiter". Dann finden Sie den Wortlaut des Antwortschreibens des CDU-Gemeindeverbandsvorsitzenden an die beiden Bürgerinnen.
Antwortete jetzt 2 Bürgerinnen zum Thema "Verbesserungen im Grünzug Oprielshof": Der Hünxer CDU-Gemeindeverbandsvorsitzende Wilhelm Windszus"1. Auch unseres Erachtens sollte der Spielsand ausgetauscht werden, sobald er in erheblichem Maße verunreinigt ist. Diesbezüglich werden wir im zuständigen Ausschuss der Gemeinde Hünxe initiativ tätig werden.
2. Gefahrenquellen müssen aus rechtlichen Gründen auf jeden Fall vermieden werden. Die im Grünzug Oprielshof eingerichteten Anlagen müssen den rechtlichen Sicherheitsstandards entsprechen. Auch hier werden wir mit der Gemeinde die von Ihnen vorgetragenen Bedenken erörtern.
3. Zu der Frage der Aufstellung einer doppelten Schaukel muss zunächst die Geschichte der Entstehung der Anlage herangezogen werden. Im Jahre 1996 stellte die CDU-Fraktion in Abstimmung mit Bürgern vom Oprielshof einen Antrag auf Errichtung eines Kinderspielplatzes mit natürlichen Elementen. Geräte aus Metall sollten auch nach Meinung der Bürger seinerzeit vermieden werden. Der Bürgermeister (damals noch Gemeindedirektor) wurde aufgrund des von den Ratsgremien angenommenen Antrages der CDU-Fraktion aktiv und erkundete die Möglichkeiten. Von Seiten der Landesregierung wurde ihm mitgeteilt, dass Landesmittel fließen können, wenn die Anlage nicht offiziell als Kinderspielplatz, sondern als Erholungsanlage für Jung und Alt errichtet würde. In den Ratsgremien gab es hierzu einen Konsenz. Nach Antragstellung der Gemeinde auf Mittelbewilligung durch das Land erteilte die zuständige Landesbehörde nach fast zweijähriger Prüfung den Bewilligungsbescheid. Daraufhin wurde die Anlage “Grünzug Oprielshof” errichtet und um das Jahr 2000 der Öffentlichkeit übergeben. Im zuständigen Ausschuss der Gemeinde werden wir eine Anfrage starten, wie lange die Bindungsfrist für die Verwendung der Landeszuschüsse noch gilt. Schon aus den vorgenannten Gründen kann deshalb eine Zusage zur Errichtung einer Schaukel derzeit nicht gegeben werden, da ansonsten möglicherweise Landesmittel in erheblicher Höhe zurückgegeben werden müssten."