CDU-Gemeindeverband Hünxe

Gesperrte Kanalbrücke in Hünxe: Dr. Michael Wefelnberg fordert Offenlegung der Kontrollbücher

Forderung an Landesbetrieb Straßenbau NRW

Dr. Michael Wefelnberg: Es dürfen keine Schutzzäune um die Verantwortlichen gezogen werden.
Fordert Offenlegung der Kontrollbücher: MIT-Vorsitzender Dr. Michael WefelnbergFordert Offenlegung der Kontrollbücher: MIT-Vorsitzender Dr. Michael Wefelnberg

Die Vollsperrung der Kanalbrücke in Hünxe ist und bleibt für den Hünxer Mittelstand und die Bürger ein ernstes Thema. Umso bedauerlicher empfindet es der Vorsitzende der Hünxer CDU-Mittelstandsvereinigung, Dr. Michael Wefelnberg, dass die Hünxer SPD die Sache sogleich zum Objekt des Parteiengezänks degradiert.


Die Forderung nach mehr Objektivität ist zu unterstützen, jedoch dürfen auch keine Schutzzäune um die Verantwortlichen gezogen werden, denn diese haben sich kritischen Fragen zu stellen.
Wie Michael Wefelnberg aus Gesprächen mit Fachleuten erfahren hat, wird über jede Brücke im Lande ein Brückenbuch geführt, in welchem u.a. die Ergebnisse der jährlichen Inspektion festgehalten werden. Und da eine Brückensperrung nicht so plötzlich daherkommt wie ein Erdbeben, hat diese Sperrung ein Vorspiel. 


Dabei sind nur zwei Varianten denkbar:

1. Man hat nichts festgestellt, also eine jahrelange Kette von Fehldiagnosen zu verantworten oder

2. Man besaß entsprechende Erkenntnisse über die anstehende Gefährdung und hat wertvolle Zeit tatenlos verstreichen lassen.


Die Hünxer Politik und die Bürger, so Wefelnberg, haben ein hohes Interesse an der Aufklärung dieses Geschehens, und so fordert der CDU-Politiker die Verantwortlichen der Straßenbetriebe NRW auf, diese Brückeninspektionsbücher zur nächsten Ratssitzung mitzubringen und den Hünxern endlich reinen Wein einzuschenken.

Und wenn die Verantwortlichen gegenüber der Gemeinde Hünxe derart nachlässig gehandelt haben, so sieht der MIT-Vorsitzende die Verantwortlichen im Lande in der Pflicht, die Situation schnellstmöglich zu bereinigen und sich dabei auch nicht gegen unkonventionelle Übergangslösungen zu sperren. Die üblichen Hinweise auf leere Kassen lässt Wefelnberg bei diesem Thema nicht gelten. Des weiteren äußert er die Hoffnung, dass nun die Hünxer Politik nun gegenüber dem Land Geschlossenheit zeigt und auf eine angemessen schnelle Lösung drängt. “Wenn wir uns jetzt auch noch bei diesem Thema streiten, wird das in den nächsten Jahren mit der neuen Brücke erst recht nichts,” befürchtet Wefelnberg.