67-köpfige Reisegruppe des CDU-Gemeindeverbandes Hünxe war wieder in Berlin
Vom 03. bis 07. April 2011 reiste eine 67-köpfige Reisegruppe des CDU-Gemeindeverbandes Hünxe unter Leitung des Gemeindeverbandsvorsitzenden Wilhelm Windszus wieder nach Berlin. Diese Fahrten nach Berlin sind inzwischen Tradition und finden jedes Jahr kurz vor Ostern statt. Sie stehen allen interessierten Bürgern offen. Auf dem Programm standen in diesem Jahr:
- Eine 4-stündige Stadtrundfahrt mit einer anerkannten sachkundigen Stadtführerin durch Berlin.
- Ein Besuch der Stadt Brandenburg (Havel) mit ihrer sehenswürdigen Altstadt und ihrer historischen ebenfalls sehenswürdigen Neustadt.
- Ein Besuch des Baudenkmals „Bunker Harnekop“, einem Atombunker für die „Führungsstelle des Ministers der Nationalen Verteidigung“ der DDR, in Prötzel-Harnekop im Landkreis Märkisch-Oderland, erbaut von 1971 bis 1976, unter sachkundiger Führung. Zusätzlich fand noch ein sachkundig geführter Rundgang durch eine benachbarte Fahrzeugausstellung mit historischen Modellen, zumeist Fahrzeugen aus Ostblockproduktion, statt. Im wenige Kilometer entfernten Prötzeler Ortsteil Sternebeck besichtigte die Reisegruppe in einem Waldgebiet dann noch einen ehemaligen von der Nationalen Volksarmee (NVA) der DDR seinerzeit genutzten Raketenstandort. Der heutige Bürgermeister der Gemeinde Prötzel, der schon bei der Besichtigung des Atombunkers Harnekop für einen Teil der Reisegruppe die sachkundige Führung übernommen hatte, erläuterte in Prötzel-Sternebeck, wie einst dieser Raketenstandort genutzt wurde. Als Major der NVA war er seinerzeit für diese Raketenbasis zuständig. Der Besuch in Harnekop und Sternebeck erstreckte sich über einen Zeitraum von knapp 5 Stunden.
- Ein Besuch in der Altstadt von Strausberg, wo auf dem Straussee die in Europa einzigartige, elektrisch betriebene Personen-Seilfähre betrieben wird.
- Ein gut einstündiger Besuch des „Museums im Wasserwerk“ der Berliner Wasserbetriebe in Berlin-Friedrichshagen.
- Auf der Rückfahrt von Berlin wurde noch die Stadt Köthen (Anhalt) angefahren, wo es einen gut 2,5-stündigen Aufenthalt in der malerischen Altstadt gab. Hier wirkte von 1717 bis 1723 der berühmte Komponist Johann Sebastian Bach als Hofkapellmeister des Fürsten Leopold von Anhalt-Köthen.
An Bord des Busses wurden die Reiseteilnehmer traditionsgemäß mit Wurst, Käse, Kuchen, Süßigkeiten und guten Getränken verwöhnt, die durch die Reiseteilnehmer in großer Menge mitgebracht werden: Den diesbezüglichen Bordservice übernahmen die Vorsitzende der Frauen-Union Hünxe, Adelheid Windszus, die Vorsitzende des CDU-Ortsverbandes Bruckhausen/Bucholtwelmen, Rezia Mols, sowie Jutta Goltsche und Heike Keune.