CDU-Gemeindeverband Hünxe

Possenspiel Kanalbrücke auf der L 1

Kreistagsabgeordneter Dr. Heinrich Peters greift Landesbetrieb Straßenbau NRW an

Kreistagsabgeordneter Dr. Heinrich Peters (CDU) zeigt sich sehr verärgert über die Verzögerungen bei der Errichtung der Behelfsbrücke über den Wesel-Datteln-Kanal. Der Landesbetrieb Straßenbau NRW hatte kürzlich über die Presse bekanntgegeben, dass sich die Arbeiten zur Errichtung der Behelfsbrücke an der L 1 mindestens bis zum November 2011 hinziehen. Lesen Sie hier seine Stellungnahme:
CDU-Kreistagsabgeordneter Dr. Heinrich PetersCDU-Kreistagsabgeordneter Dr. Heinrich Peters

Die Hünxer Brücke (L1 über den Kanal) entpuppt sich mehr und mehr als ein Possenspiel, leider zu Lasten vor allem der Hünxer Bürger. Ich erinnere mich noch gut an die Ratssitzung in Hünxe, als die vermeintlichen Fachleute des NRW-Landesbetriebes Straßen das damals schon absehbare Disaster vorstellten und in gekonnter Beamtenmanier sich erst einmal selbst als die Fachleute lobten und dann mit gekonnten Tiraden der Rechfertigung und Ausreden zu beschwichtigen versuchten. Ausgesprochen peinlich war dabei, dass einige der Hünxer Politiker, allen voran die Fraktionsvorsitzende der Grünen, dann auch noch mit Lob reagierten.

Jetzt stellt sich heraus, dass die harsche Kritik von Seiten der anwesenden Bürger nur allzu berechtigt war. Das, was jetzt scheibchenweise bekannt wird, offenbart die taktische Vorgehensweise der Landesbehörde. Es ist klar geworden, dass der Landesbetrieb die Politik, die Gemeindeverwaltung und die leidtragenden Bürger wissentlich an der Nase herumgeführt hat. Es könnte nur einen Grund geben, das es so nicht gewesen ist: „Beim NRW-Landesbetrieb Straßen sind führungslos Dilettanten in Planung und Kostenrechnung am Werk!“ Jeder privatwirtschaftlich geführte Betrieb bekäme die eine oder die andere Variante sofort zu spüren. Es wird allerhöchste Zeit, dass der Landesbetrieb unter ein effektives Controlling gestellt wird, an dem die betroffenen Kommunen beteiligt sind.

Eins wird auch klar, die Gemeindeverwaltung, allen voran der Bürgermeister, hätten sich in dieser Sache deutlich mehr engagieren müssen, damit solche Possen verhindert werden können. Rechtzeitige und deutliche Kritik aus den Reihen der Bürger gab es ja genug.

Es gibt noch genug für Hünxe wichtige und leider unerledigte Projekte (z.B. die seit vielen Jahren geforderte Querungshilfe und die Entschärfung der gefährlichen nördlichen Ortseinfahrt in Bruckhausen), die in die Zuständigkeit des Landesbetriebes fallen. Packen wir´s an, lassen wir uns den Dilettantismus der Landesbehörde nicht länger gefallen.