CDU-Gemeindeverband Hünxe

Windenergie auch in Hünxe Baustein der Energiewende

Fraktionsvorsitzender Dr. Michael Wefelnberg bekräftigt Haltung der Hünxer Christdemokraten

Angriffe aus Hünxer SPD werden zurückgewiesen.
Fraktionsvorsitzender Dr. Michael WefelnbergFraktionsvorsitzender Dr. Michael Wefelnberg

Als überflüssigen Affront wertet CDU-Fraktionsvorsitzender Dr. Michael Wefelnberg die Reaktion der Hünxer SPD auf den Bericht zur Herbstklausurtagung seiner Fraktion. Es würden dort zumeist Positionen unterstrichen, die auch von der CDU-Fraktion geteilt werden, der Rest sei freie Interpretation.

Da der SPD-Vorsitzende den Artikel der CDU-Fraktion zwar richtig gelesen aber offenbar falsch verstanden habe, hier noch mal ein paar Fakten zur Klarstellung: 1. Die CDU bekennt sich in dem Bericht eindeutig zur gesetzlichen Verpflichtung, Windenergieflächen in der Gemeinde auszuweisen. 2. Der Hinweis, dass „der Strom nicht einfach aus der Steckdose“ komme, sondern CO2-neutral produziert werden müsse, sei ein Bekenntnis zu der von der Bundeskanzlerin ausgerufenen Energiewende und eine klare Absage an jeglichen Antiwindkraftpopulismus, der meist nach dem St. Florians-Prinzip agiere. 3. Die CDU-Fraktion unterstützt die im Haushaltssicherungskonzept bekundete Absicht, jährlich 50.000 € aus der Produktion von Windenergie zu Gunsten der Gemeindekasse zu erzielen und wird Beschlüsse mittragen, die uns diesem Ziel näherbringen.

Allerdings müsse man über den Umfang des Ausbaus reden, denn dieser beinhalte nicht nur große Chancen, sondern auch große Risiken, wie dies bei einer Kapitalanlage halt immer der Fall sei. Statt der blumigen Worte vom Bürgerwindpark gehören nun langsam ökonomische Fakten auf den Tisch: Die Kosten eines 140 m-Turms dürften bei 2,5 – 3,0 Millionen € (Quelle: Wikipedia) liegen. Wenn auf drei Gunstflächen insgesamt 10 WEAs errichtet werden sollen, so muss auch dieses Geld erst einmal eingesammelt werden. Zudem, so der CDU-Fraktionsvorsitzende, müssten bei einer massiven Stromeinspeisung in das nun mehrheitlich gemeindliche Stromnetz dort erhebliche Investitionen in die Netzertüchtigung getätigt werden. Auch hier wäre es interessant, die Kosten für die Gemeindekasse in Erfahrung zu bringen. Ferner sollten unsere Bürger mit der Ausweisung mäßig geeigneter Flächen mit geringer Renditeerwartung nicht zu Fehlinvestitionen verleitet werden, so Wefelnberg.

Fazit der CDU-Fraktion: Ja zur Windenergie mit Augenmaß in puncto Finanzierbarkeit und Landschaftsschutz.

Und sobald die publizistische Windstärke bei diesem Thema abgeflaut ist, sollte auf dieser Basis einer raschen Einigung bzgl. Windenergievorratsflächen im Rat nichts im Wege stehen. Denn gerade die CDU möchte hier keinen landschaftsschädlichen Wildwuchs durch eingeklagte Einzelanlagen.