CDU-Gemeindeverband Hünxe

34-köpfige Reisegruppe des CDU-Gemeindeverbandes Hünxe weilte in Berlin

Gruppenbild der Berlinfahrt-TeilnehmerGruppenbild der Berlinfahrt-Teilnehmer
Eine 34-köpfige Reisegruppe des CDU-Gemeindeverbandes Hünxe unter Leitung des Gemeindeverbandsvorsitzenden Wilhelm Windszus reiste jetzt für 5 Tage wieder nach Berlin. Diese Fahrten nach Berlin sind inzwischen Tradition und finden in jedem Frühjahr statt. Sie stehen allen interessierten Bürgern offen.
Auf dem Programm standen in diesem Jahr:

  • Ein Besuch der ehemaligen DDR-Grenzkontrollanlagen in Marienborn (Sachsen-Anhalt), in denen heute eine Gedenkstätte eingerichtet ist, die an die deutsche Teilung und das brutale DDR-Grenzregime sowie das Verhalten der DDR-Grenzorgane bei den Abfertigungen im damals grenzüberschreitenden Verkehr erinnert.
  • Eine 3-stündige Stadtrundfahrt durch Berlin mit sachkundiger Führung.
  • Ein 90-minütiger Besuch des Deutschen Bundestages mit Vortrag und Aufenthalt auf der Dachterrasse des alten Reichstagsgebäudes.
  • Die Besichtigung des am 21. März 1934 in Betrieb genommenen Schiffshebewerks Niederfinow am Oder-Havel-Kanal. Von hier aus hat man auch einen guten Einblick auf die Baustelle des neuen Schiffshebewerks Niederfinow Nord. Das alte Schiffshebewerk ist das älteste noch arbeitende Schiffshebewerk Deutschlands.
  • der Besuch der brandenburgischen Stadt Bad Freienwalde.
  • Rundgang durch die Anlage von Kloster Chorin (Land Brandenburg).
  • Besuch des deutsch-russischen Museums Berlin-Karlshorst mit 90-minütiger Führung. Hier wurde in der Nacht vom 08. zum 09. Mai 1945 die bedingungslose Kapitulation der gesamten deutschen Wehrmacht unterzeichnet, die zum Ende des 2. Weltkrieges in Europa führte. In Asien tobte der Krieg noch für einige Monate weiter. Ende April 1945 schlug im Kampf um Berlin die 5. sowjetische Stoßarmee in dem zwischen 1936 und 1938 als Offizierskasino der Pionierschule 1 der Wehrmacht errichteten Gebäudekomplex ihr Hauptquartier auf. Die Unterzeichnung der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht im Quartier der Westalliierten erfolgte bereits am 7. Mai 1945 im französischen Reims.
  • Ein Kurzaufenthalt am Mausoleum des preußischen Heerführers und Militärreformers August Graf Neidhardt von Gneisenau (1760 – 1831) in Sommerschenburg (Sommersdorf), Magdeburger Börde, Sachsen-Anhalt. Zur Zeit der deutschen und europäischen Teilung lag das Mausoleum in der 5-km-Grenzsperrzone der DDR.
  • Besuch der niedersächsischen Stadt Helmstedt.

An Bord des Busses wurden die Reiseteilnehmer traditionsgemäß mit Wurst, Käse, Kuchen, Süßigkeiten und guten Getränken verwöhnt, die durch die Reiseteilnehmer in großer Menge immer mitgebracht werden: Den diesbezüglichen Bordservice übernahmen die Vorsitzende der Frauen-Union Hünxe, Adelheid Windszus, die Vorsitzende des CDU-Ortsverbandes Bruckhausen/Bucholtwelmen, Rezia Mols sowie die Reiseteilnehmerinnen Heike Keune und Jutta Goltsche.