43-köpfige Reisegruppe des CDU-Gemeindeverbandes Hünxe weilte in Berlin
Auf dem Programm standen in diesem Jahr:
- Ein Besuch der malerischen brandenburgischen Stadt Templin ca. 80 km nördlich von Berlin am Rande der Schorfheide. Hier wurde in der Evangelischen St.-Maria-Magdalenen-Kirche die spätere Bundeskanzlerin Angela Merkel konfirmiert.
- Besuch des Tränenpalastes am Bahnhof Friedrichstraße in Berlin. Im 1962 errichteten Gebäude mussten Ost-Berlin-Besucher bei ihrer Ausreise sich den strengen Kontrollen des DDR-Grenzregimes unterziehen, bevor es anschließend durch einen schmalen fensterlosen Gang zum Bahnhof Friedrichstraße zur Ausreise nach West-Berlin ging. Die Bezeichnung „Tränenpalast“ ist eine umgangssprachliche Bezeichnung des Berliner Volksmundes für diese ehemalige Ausreisehalle. Diese Bezeichnung leitet sich davon ab, dass die meisten Ost-Berliner (wie die DDR-Bürger insgesamt) von 1961 bis 1989 keine Reisefreiheit nach West-Berlin hatten und ihre westlichen Besucher hier unter Tränen verabschieden mussten. Mehrere Reiseteilnehmer kennen den Tränenpalast noch aus SED-Zeiten, als hier die strengen Kontrollen des DDR-Grenzregimes stattfanden, u.a. auch der Hünxer CDU-Gemeindeverbandsvorsitzende.
An Bord des Busses wurden die Reiseteilnehmer traditionsgemäß mit Wurst, Käse, Kuchen, Süßigkeiten und guten Getränken verwöhnt, die durch die Reiseteilnehmer in großer Menge immer mitgebracht werden: Den diesbezüglichen Bordservice übernahmen die Vorsitzende der Frauen-Union Hünxe, Adelheid Windszus, die Vorsitzende des CDU-Ortsverbandes Bruckhausen/Bucholtwelmen, Rezia Mols, sowie die Reiseteilnehmerinnen Heike Keune und Jutta Goltsche.