Verwerten und Recyceln statt Entsorgen und Vernichten: Charlotte Quik zu Gast beim Grüngut-Verwerter Kipp in Hünxe
Hochspezialisierte Technik ist bei der Firma Kipp im Einsatz. Eine betriebseigene Werkstatt steht zur Wartung und Reparatur der vielen Fahrzeuge und Maschinen zur Verfügung. Der inhabergeführte Betrieb beschäftigt 47 Mitarbeiter (u.a. Ingenieure, Schlosser, Maschinenführer) an vier Standorten (Hünxe, Duisburg, Marl, Hamminkeln). Schon lange vor der Energiewende hatte Gründer und Inhaber Franz-Josef Kipp die Idee, natürliche Abfälle „aufzuwerten“ zu einem regenerativen Brennstoff. Aus der Idee und dem Einmannbetrieb entwickelte sich rasant ein anerkannter Spezialdienstleister für die Versorgung von Biomassekraftwerken mit hochwertigen Brennstoffen. Kunden der Firma Kipp kommen aus dem gesamten Rhein-Ruhrgebiet mit einem Aktionsradius von 150 Kilometern von Unna bis Mönchengladbach, von Emmerich bis Köln, von Venlo bis Hagen.
„Mich beeindruckt, wie aus Grüngut und Biomasse hochwertige regenerative Brennstoffe gewonnen werden. Die hochspezialisierte Technik und das Know-How, die hier in Hünxe zur Verfügung stehen, begeistern mich“, so Charlotte Quik. „Das Familienunternehmen arbeitet absolut im Sinne der Nachhaltigkeit, indem es recycelt und verwertet, anstatt zu entsorgen und zu vernichten. So soll es sein!“
Das gut aufgestellte Unternehmen blickt trotz des derzeitigen Fachkräftemangels optimistisch in die Zukunft, hat aber auch Bitten an die Politik, die Charlotte Quik gerne aufnahm: „Wir müssen den Betrieben die Möglichkeit der Erweiterung geben und dafür die landesplanerischen Voraussetzungen schaffen. Neben fairen Steuersätzen für unsere Mittelständler müssen dringend die massiven Auflagen für Unternehmen angepasst und die Bürokratie abgebaut werden. NRW kann auch hier mehr!“