Soweit das Auge reicht: Charlotte Quik mit der CDU Hünxe und Schermbeck zu Gast auf dem Mühlenberg
Frau Dagmar Beckmann, Geschäftsführerin des Naturparks Hohe Mark Westmünsterland, bedauerte das. Hier gäbe es doch die Chance, eine touristische Attraktion zu schaffen. In Abstimmung zwischen dem Naturpark und der Firma Nottenkämper gibt es die Idee, auf dem Mühlenberg ein Hochplateau zu schaffen, das es der Öffentlichkeit ermöglicht, über die „ausgewachsenen“ Bäume hinweg weiterhin die tolle Aussicht in das Gebiet des Naturparks und bis zum nördlichen Rand des Ruhrgebietes zu genießen. Man würde sich freuen, wenn für das Projekt die Genehmigung erteilt würde. Das Aussichtsplateau Mühlenberg wäre eine qualitativ wertvolle Ergänzung des Regionale 2016-Projektes „Wanderroute Hohe Mark Steig“, das vom Naturpark realisiert werden wird und für die Region eine touristische Aufwertung mit entsprechender Wertschöpfung bedeutet. Mögliche Vorbehalte bezüglich der Bauphase konnte Geschäftsführer Eckerth weitestgehend zerstreuen und sicherte weitergehende Information zu. Die Staubentwicklung bei der Aufschüttung wird durch Einsatz einer weiteren „Schneekanone“ gegen Null gehen. Zudem wird künftig kaum noch staubige Steinkohlenflugasche eingebaut, da die Steinkohlekraftwerke – wie in Voerde – keine Zukunft mehr haben.
CDU-Landtagskandidatin Charlotte Quik ließ sich anlässlich ihres Besuches auch über die Entwicklung der Firma Nottenkämper informieren. „Für mich ist es wichtig, mich mit mittelständischen Unternehmen auszutauschen, um zu erfahren, welche gesicherten staatlichen Planungsaussagen und Rahmenbedingungen sie für ihr nachhaltiges unternehmerisches Handeln benötigen.“, erklärte Charlotte Quik. Sie nahm zur Kenntnis, dass im Regionalplan mehr Tonabgrabungsflächen ausgewiesen werden müssen und die Firma Nottenkämper darauf hofft, alsbald die Genehmigung für den geplanten Hafen am Wesel-Datteln-Kanal zu bekommen.
„Ich werde mich zusammen mit der CDU dafür einsetzen, dass das Projekt „Touristisches Aussichtsplateau Mühlenberg“ unter Berücksichtigung aller Beteiligten realisiert werden kann und die Firma Nottenkämper endlich die Genehmigung für den Hafen bekommt sowie im Regionalplan ausreichend Flächen für die Tongewinnung ausgewiesen werden.“, so Charlotte Quik.