CDU-Gemeindeverband Hünxe

Charlotte Quik hat ihren Wahlkreis beim Besuch des Hünxer Flugzeugherstellers Extra Aircraft fest im Blick – auch aus luftiger Höhe

Pressemitteilung der CDU Landtagskandidatin Charlotte Quik

Ihren Wahlkreis fest im Blick – und das aus luftiger Höhe – hatte CDU-Landtagskandidatin Charlotte Quik beim Besuch des Hünxer Flugzeugherstellers Extra Aircraft mit Sitz am Flugplatz Schwarze Heide. Trotz des heftigen Windes wagte sie einen kleinen Flug in einem Doppelsitzer zusammen mit Walter Extra, dem erfolgreichen Kunstflieger und Flugzeugkonstrukteur. Steil ging es in schwindelerregende Höhen, dann im Sturzflug wieder herunter. Ein Raunen ging bei den rasanten Manövern durch die Delegation der CDU Hünxe mit Ingrid Meyer, Heinz Lindekamp, Dirk Mertens und Eckard Babenz, die Charlotte Quik begleiteten. Mit dabei war auch Andrè Hümpel, Geschäftsführer der Flugplatzgesellschaft Schwarze Heide. Keine Frage: Mit etwas wackeligen Knien entstieg Charlotte Quik dem Flieger wieder, doch hat sie auch diese Herausforderung robust gemeistert.
Nach dem Flug kamen dann die wirtschaftlichen Themen auf den Tisch. Die Flugplatz GmbH hat derzeit einen Antrag zum Bau einer weiteren Flugzeughalle gestellt, die noch 2017 entstehen soll. Darüber hinaus wird ein Privatinvestor gesucht, um weitere Hangars für Flugzeuge über 2 Tonnen Abfluggewicht zu erstellen. Im Laufe des Jahres soll am Flugplatz Schwarze Heide eine moderne Tankstelle für Flugzeuge gebaut werden. Ziel ist es, neue Kunden  für den Flugplatz zu gewinnen und somit die öffentlichen Zuschüsse zu verringern. Großes Problem laut Andrè Hümpel sei die Tatsache, dass nach Bundesgesetz noch kein per GPS-Navigation gesteuerter Landeanflug für den Flugplatz Schwarze Heide möglich ist – was andere EU-Länder längst erlauben. Dies sei zum moderaten Ausbau des Flugplatzes für neue Geschäftskunden aber dringend notwendig, so Hümpel. Diese Ansicht teilte Charlotte Quik: „Der Luftverkehr allgemein und insbesondere der Flugsport als Freizeitsport sind auf eine möglichst große Akzeptanz der umliegenden Bevölkerung angewiesen. Vor dem Hintergrund einer attraktiven Infrastruktur im ländlichen Raum muss die Politik  den moderaten Ausbau des Flugplatzes Schwarze Heide unter Berücksichtigung aller Belange dringend unterstützen.“


Schon lange Weltruhm in der Kunstflugszene genießen Flugzeuge aus der „Schmiede“ von Walter Extra, die er in seiner Firma Extra Aircraft am Standort Schwarze Heide produziert. Inzwischen ist der Hünxer Hersteller zum erfolgreichsten deutschen Flugzeugproduzenten avanciert. Mit über 60 hochspezialisierten Mitarbeitern fertigt Extra Aircraft Flugzeuge – meist Zweisitzer. Die Firma legt höchsten Wert auf Qualität, treibt stete Produktentwicklung intensiv voran und legt somit die Basis für eine hohe Werthaltigkeit der Maschinen. Etwa drei Flugzeuge verlassen das Werk im Monat. Der Flugzeugentwickler und Hersteller ist zugleich auch Wartungsbetrieb, nicht nur für Kunstflugzeuge, auch für Fremdfabrikate und die Reisemaschinen. Aktuell arbeitet Walter Extra gemeinsam mit Siemens an der Entwicklung eines Elektromotors für Flugzeuge – ein Meilenstein in der Geschichte der Luftfahrt. Trotz dieser Superlative ist der Hightech-Betrieb sehr geerdet: Hier treffen sich deutscher Unternehmergeist, Innovationsfreude und solides Handwerk.

Flugzeug-Experte Walter Extra hat Wünsche an die Politik, die Charlotte Quik von ihren Besuch mitnahm: Abbau von Bürokratie und mehr Unterstützung für Unternehmer besonders im Hinblick auf die Infrastruktur. Auch wenn Walter Extra lieber in der Luft reist, muss er natürlich auch aufs Auto zurückgreifen: „Es ist grotesk, was auf unseren Straßen in NRW abgeht. Was ist das für ein volkswirtschaftlicher Schaden.“ Die NRW-CDU und auch Charlotte Quik haben sich nach der Wahl vorgenommen, intensiv gegen das Stau-Chaos im Land vorzugehen, Investitionen in die Infrastruktur zu fördern und Bürokratie abzubauen.