CDU-Gemeindeverband Hünxe

Dialogprozess zum Trassenverlauf der L4n noch lange nicht abgeschlossen

Pressemeldung des CDU-Gemeindeverbandes Hünxe

Der Dialogprozess zum Trassenverlauf der L4n, der im Jahre 2019 begann, ist noch lange nicht abgeschlossen. Und so lange dieser Dialogprozess nicht abgeschlossen ist, steht der Trassenverlauf der L4n auch nicht fest – unabhängig, welche Linienführung der Regionalverband Ruhr (RVR) jetzt in seine Entwürfe für den Regionalplan vorläufig einträgt.

Dies macht der Vorsitzende des CDU-Gemeindeverbandes Hünxe, Wilhelm Windszus, deutlich.

 

Die Auftaktveranstaltung zu diesem Bürgerdialog fand am 13. Mai 2019 in der Aula der Gesamtschule Hünxe statt. Moderiert wird der Bürgerdialog von Dr. Maik Bohne vom Beratungsinstitut IFOK. Bei der Auftaktveranstaltung waren auch Vertreter vom Landesverkehrsministerium NRW und von Straßen NRW dabei. Beteiligt an dem Dialogforum zur L4n sind Bürger aus unterschiedlichen Interessengruppen aus Hünxe und Dinslaken. Die Politik nimmt bewusst an dem Dialog nicht teil.

 

Nach dem ursprünglichen Zeitplan, der in der Auftaktveranstaltung am 13. Mai 2019 vorgestellt wurde, sollte der Beschluss über die Linienführung 2022 erfolgen. Das Planfeststellungsverfahren war für 2024 vorgesehen. Der Baubeginn für die L4n sollte frühestens 2025 erfolgen. Aufgrund der Corona-Pandemie ist dieser Zeitplan nun vollkommen durcheinander geraten. Erhebliche Verzögerungen sind eingetreten, weil aufgrund der Pandemie keine Treffen bzw. Treffen nur in erheblich eingeschränkter Zahl stattfinden konnten.

 

Nun sind aufgrund neuester Entwürfe des RVR für den Regionalplan Irritationen aufgekommen. Befürchtungen werden laut, der Trassenverlauf für die L4n sei schon festgelegt worden. Dies ist nicht der Fall, betont der Hünxer CDU-Gemeindeverbandsvorsitzende. Der Dialogprozess läuft noch, wenn auch unter erheblichen Verzögerungen. Darüber kann auch der RVR sich nicht mit seinen Regionalplanentwürfen hinwegsetzen, so Windszus.